Der Wahrheit verpflichtet
26. April 2023 - Stephan Seiler

Wahrheitsministerium SRF

Stephan Seiler
Beim Schweizer Fernsehen SRF scheint Framing an der Tagesordnung – egal ob zum Thema Impfnebenwirkungen, Klima oder Ukraine-Krieg
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News vom 26. April 2023

Laut dem Bundesamt für Statistik, kurz BFS, starben im Jahr 2021 insgesamt 19 betagte Menschen mit Grunderkrankungen nachweislich wegen den Gen-Präparaten. Autopsien der Leichen hätten zwar keine stattgefunden, doch die meldenden Ärzte hätten auf Anfrage einen kausalen Zusammenhang mit den Gen-Impfungen bestätigt. Doch für die Arzneimittelbehörde Swissmedic ist selbst diese – im Vergleich zu der realen Anzahl Impftoter – kleine Zahl von 19 Impf-Todesfällen noch zu hoch.

Laut Swissmedic gebe es keine Beweise für die vom BFS bestätigten Impf-Todesfälle. Mehr noch: Der Swissmedic sei kein einziger Todesfall bekannt, der im Zusammenhang mit der Impfung stehe. Christoph Küng, bei Swissmedic zuständig für die Arzneimittelsicherheit, behauptet gegenüber dem Fernsehen SRF, das selbst mit einer Autopsie nicht schlüssig nachgewiesen werden könne, ob jemand an einer Gen-Spritze gestorben sei. Mit dieser dreisten Behauptung versucht Küng offenbar, einer möglichen Haftung aus dem Weg zu gehen. Schlimmer noch: SRF-Wissenschaftsredaktor Daniel Theis doppelt nach und wiederholt die Falschaussage von Küng, dass es fast keine bestätigten Impf-Todesfälle gebe. Hier ein kurzer Ausschnitt.

Im Gegensatz zu dieser Darstellungsweise zeigen Autopsien von Geimpften sehr wohl einen direkten Zusammenhang zwischen der Todesursache und der Gen-Spritze. So stellte etwa der Pathologe Prof. Peter Schirmacher bei der Autopsie von 40 verstorbenen Gentherapierten fest, dass rund ein Drittel kausal an der Gen-Impfung gestorben ist. Auch der Pathologe Arne Burkhardt bestätigte in vielen Fällen einen klaren Zusammenhang. Doch diese Befunde werden nicht nur von Küng, sondern auch vom SRF unter den Teppich gekehrt.

Auch beim Klima folgt SRF der systemgetreuen Deutungshoheit. In der Tagesschau vom 23. April, behauptet der Meteorologe Gaudenz Flury, dass wir den April nur deshalb als kühl empfänden, weil wir uns an die menschengemachte Klimaerwärmung bereits gewöhnt hätten. Auch diese abstruse Erzählung lässt jeden wissenschaftlichen Beweis vermissen, und ist wohl als Propaganda-Einschub für die bevorstehende Abstimmung am 18. Juni über das Klimaschutzgesetz gedacht.

Auch der Friedensforscher und Historiker Daniele Ganser ist dem Staatssender ein Dorn im Auge. SRF bedauert mit einem Beitrag vom 24. April, dass Ganser mit seinem Vortrag über den Ukraine-Krieg im Stadtcasino Basel referieren darf. Immerhin habe die Uni Basel eine Gegenveranstaltung mit dem Titel: «Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen» angekündigt. SRF schreibt:

«Ganser unterstellt den USA und dem Westen eine Mitschuld am Ukraine-Krieg. Veranstalter ist Thomas Dürr von der Firma Act Entertainment. Er verteidigt die Einladung des umstrittenen Historikers und selbsternannten ‘Friedensforschers’.»

«Umstritten» und «selbsternannt» werden immer wieder gern als Adjektive verwendet, um die Meinungen Andersdenkender, die nicht ins Schema der System-Agenda passen, in ein schiefes Licht zu rücken. Diese verzerrte Darstellung der Realität, zugunsten eines vorgegebenen Narrativs, nennt man auch «Framing.

Mit diesem angewandten Framing mutiert das Schweizer Fernsehen mehr und mehr zum Wahrheitsministerium, für deren einseitiges Deutungsraster die Zuschauer auch noch Zwangsgebühren bezahlen müssen. Im Gegensatz dazu bleiben wir von HOCH2 der Wahrheit verpflichtet und unabhängig. Damit wir dies weiterhin tun können, sind wir dankbar, wenn Sie uns unterstützen.

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