Der Wahrheit verpflichtet
18. Mai 2026 - Der Krieg der Spione: Weiß gegen Schwarz

Der Krieg der Spione: Weiß gegen Schwarz

Der Krieg der Spione: Weiß gegen Schwarz
Ein CIA-Mann sagt unter Eid aus. Im Zentrum: COVID – und 40 verschwundene Kisten mit JFK- und MK-Ultra-Akten. Doch dahinter steht eine grössere Frage: Wer kämpft hier eigentlich gegen wen?

– Ein Gast-Kommentar von Ingenieur, Therapeut und Autor Andreas M. B. Groß

 

Während wir auf sichtbare Konflikte blicken, eskaliert im Hintergrund ein Kampf, der entscheidender sein könnte als jeder offene Krieg. Am 13. Mai 2026 setzte sich ein Mann namens James Erdman III vor den US-Senat und wurde vereidigt. Erdman ist kein Aktivist und kein Außenseiter. Er war leitender Einsatzbeamter der CIA — ein Insider auf der operativen Ebene, derselben Ebene, auf der vor ihm schon Peter Sichel (Ex-CIA-Stationschef von Berlin und Hongkong) stand. Von März 2025 bis April 2026 leitete Erdman im Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste eine Untersuchungsgruppe mit dem sperrigen Namen Director’s Initiatives Group (DIG) — eine Sondereinheit, die im Auftrag des Präsidenten klären sollte, warum die amerikanischen Geheimdienste beim Thema COVID-Ursprung jahrelang gegen ihre eigenen Fachleute entschieden hatten.

Die Schlagzeilen am Tag danach lauteten: «Whistleblower wirft Geheimdiensten COVID-Vertuschung vor.» Das ist richtig, und es ist die kleinere Hälfte der Geschichte. Wer die Aussage zu Ende hört, merkt: Erdman hat nicht nur über den Covid-Virus ausgesagt. Er hat beschrieben, wie ein Teil des amerikanischen Sicherheitsapparats den anderen Teil bespitzelt, behindert und bestraft hat. Er hat einen geheimen Krieg beschrieben, den niemand ausgerufen hat — und der in Washington seit Jahrzehnten läuft. Wie lange schon, zeigt ein Rückblick. Zwischen 2017 und 2020 kommentierte ein anonymer Insider unter dem Kürzel «Q» in kurzen, stichwortartigen Notizen die Vorgänge im Sicherheitsapparat — nach meiner Lesart aus dem Umfeld jener Offiziere, die ihren Verfassungseid ernst nehmen. Man muss Q nicht für ein Orakel halten und keine Bewegung gut finden, die das als «Verschwörungstheorie» gekapert hatte. Es genügt, die Notizen als das zu lesen, was sie der Form nach sind: zeitgenössische Lagebeschreibungen aus dem Inneren. Eine davon, aus dem November 2017, stellt eine einzige Frage, die heute wie die Inhaltsangabe von Erdmans Aussage klingt:

Patrioten schlafen nicht. […] Was ist die «No Such Agency» — die Q-Gruppe? […] Welche Behörde führt Krieg gegen die «Clowns in America»? […] Warum wurde Operation Mockingbird wiederholt? […] Senat und Kongress = Marionetten (nicht alle)(Machtverschiebung). Für [GOTT UND VATERLAND].

— Q, Drop #144, 12. November 2017 (aus dem Englischen übersetzt)

«No Such Agency» ist der ironische Eigenname der NSA, des US-Abhördienstes (National Security Agency) — eine Behörde, die so verschwiegen ist, dass es sie nach altem Insider-Scherz offiziell «gar nicht gibt»; die «Q-Gruppe» (englisch Q Group, nicht mit den Urhebern der Q-Drops zu verwechseln) ist deren interne Sicherheits- und Spionageabwehr-Direktion — die «Innenpolizei» der NSA, öffentlich bekannt geworden, als sie 2013 Edward Snowden jagte.

«Clowns in America», abgekürzt «C_A» (liegendes «I»), ist in denselben Notizen umgekehrt die stehende Chiffre für die Führungsebene der CIA. Schon damit steht das Lager-Paar im Raum: ein Nachrichtendienst-Flügel auf der einen, die CIA-Führung auf der anderen Seite. Die Frage, welche Stelle des Apparats gegen diese Führungsebene Krieg führt, war 2017 eine kryptische Andeutung. Am 13. Mai 2026 hat ein vereidigter Zeuge sie beantwortet. «Operation Mockingbird» — die historisch belegte verdeckte Medienlenkung durch CIA-Funktionsträger — erklärt nebenbei, warum Erdmans schwerster Satz es in fast keine große Schlagzeile schaffte.

Die zwei Lager — und warum man sie kennen muss

In der amerikanischen Debatte gibt es für diese beiden Lager ein griffiges Begriffspaar: White Hats gegen Black Hats — die weißen gegen die schwarzen Hüte, wie im alten Western. Gemeint ist damit nicht ein Parteienstreit. Gemeint ist die Bruchlinie quer durch den Sicherheitsapparat selbst: auf der einen Seite die Funktionsträger, die der Kabale dienen — jener kleinen Schicht, die ich konsequent nicht «die Amerikaner» oder «die Briten» nenne, sondern beim Namen: City of London, Wall Street, die Round-Table-Architektur, die Carroll Quigley als Insider beschrieben hat. Auf der anderen Seite die Beamten, Offiziere und Analysten, die dieser Schicht nicht mehr dienen wollen. Echte Patrioten, die die US-Verfassung und die Bürger schützen wollen.

Dieselbe Quelle aus 2017 bringt diese Bruchlinie zwei Jahre später auf ein schärferes Begriffspaar — und verknüpft sie mit einem Mord, auf den ich in diesem Artikel noch zurückkomme:

[THEMA: STEUERZAHLER-DIEBSTAHL] INSIDER gegen AUSSENSEITER KONTROLLE BEHALTEN gegen KONTROLLE VERLIEREN Kennedy war ein Außenseiter [ermordet] Reagan war ein Außenseiter [Attentatsversuch] Der US-Präsident ist ein Außenseiter [HOCH EINGESTUFT] […] KEINE EHRLICHE KONTROLLE VORHANDEN. KEINE GEGENSEITIGE GEWALTENKONTROLLE VORHANDEN. KEINE SCHUTZMECHANISMEN VORHANDEN. Gefahr, dass ein AUSSENSEITER PRÄSIDENT wird? KONTROLLVERLUST? […] WIR, DAS VOLK, MÜSSEN ZURÜCKHOLEN, WAS RECHTMÄSSIG UNSER IST.

— Q, Drop #2807, 19. Februar 2019 (aus dem Englischen übersetzt)

Das ist die Lager-These ohne Parteibrille: nicht links gegen rechts, sondern Kontrolle behalten gegen Kontrolle verlieren. Und es ist dieselbe Notiz, die John F. Kennedys Ermordung als die Ausschaltung eines «Außenseiters» einordnet — ein Faden, der am Ende dieses Artikels in 40 Aktenkisten wieder auftaucht.

Dieses Lager-Denken klingt nach Verschwörungserzählung, solange es Behauptung bleibt. Erdmans Aussage ist keine Behauptung mehr. Sie steht im Protokoll des US-Senats, unter Eid, mit Namen, Daten und einer konkreten Untersuchungsgruppe dahinter. Genau das macht den 13. Mai 2026 zu einem Wendepunkt: Der Krieg zwischen den Geheimdiensten ist nicht länger eine These von Anonymous: Er ist Aktenlage und vor allem öffentlich!

Die Aufstellung der Lager lässt sich an dieser Aussage ablesen. Auf der Seite der Aufklärung: der Untersuchungsauftrag, ausgestellt unter der Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, ausgeführt von Erdmans DIG. Auf der anderen Seite: die Führungsebene der CIA, die — so Erdmans Aussage — die Untersuchung nicht zuließ, sondern bekämpfte. Es ist der einmalige Fall, dass jemand von innen heraus aus offizieller Funktion beschreibt, wie der eine Apparat den anderen sabotiert.

Der COVID-Strang — ein Symptom, nicht die Krankheit

Halten wir den COVID-Teil knapp, weil er nicht das Eigentliche ist. Erdmans Kernaussage: Führungskräfte und leitende Analysten der Geheimdienste hätten die Möglichkeit eines Laborunfalls systematisch heruntergespielt. CIA-Analysten seien zwischen 2021 und 2023 mehrfach zum Schluss gekommen, ein Laborleck sei der wahrscheinlichste Ursprung — und die Führung habe diese Schlussfolgerung in den öffentlichen Berichten verändert.

Die Rolle von Dr. Anthony Fauci sei dabei vorsätzlich gewesen. Fauci habe — so die Aussage — den Analyseprozess gesteuert, indem er dafür sorgte, dass sich die Geheimdienste mit befangenen Fachleuten berieten: unter anderem mit Autoren des Aufsatzes «The Proximal Origin of SARS-CoV-2» (der vielzitierten Arbeit von 2020, die den natürlichen Ursprung als wahrscheinlich darstellte) und mit Wissenschaftlern aus einem Beratungsgremium der Geheimdienste, der Biological Sciences Experts Group (BSEG). Deren Mitglieder, sagte Erdman, erhalten häufig erhebliche Fördermittel ausgerechnet von Faucis früherem Institut, dem NIAID (dem US-Institut für Allergie- und Infektionskrankheiten), sowie über das USAID-Programm PREDICT — und beraten zugleich die Geheimdienste zu Biowaffenfragen. Wer von einer Stelle bezahlt wird, deren Forschung er bewerten soll, ist kein neutraler Gutachter.

Mehrere dieser Wissenschaftler hätten 2015 mitgeholfen, die Definition von Gain-of-Function-Forschung (Funktionsgewinn-Forschung — also Versuche, einen Erreger noch ansteckender oder noch gefährlicher zu machen) so umzuformulieren, dass eine staatliche Förderpause für solche Experimente wieder aufgehoben werden konnte. Andere hätten an der Planung jener Pandemie-Planspiel-Übung mitgewirkt, die im Oktober 2019 unter dem Namen Event 201 stattfand — ein Szenario, vom Johns Hopkins Center for Health Security gemeinsam mit dem Weltwirtschaftsforum WEF und der Pharma-Lobbyisten der Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung durchgeführt.

Erdman nannte den Ablauf dieser Übung «merkwürdig ähnlich» zu dem, was während der echten COVID-Pandemie geschah. Anwesend bei Event 201: Fauci — und Avril Haines, die später unter Präsident Biden Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste wurde.

Das ist der COVID-Strang. Er ist wichtig, aber er ist nur ein Symptom. Die eigentliche Krankheit beschreibt Erdman im zweiten Teil seiner Aussage.

Der eigentliche Skandal: Der eine Apparat bespitzelt die Aufsicht des anderen

Hier kippt die Anhörung von einem Wissenschaftsstreit in etwas anderes. Erdman sagte aus, die CIA habe sich der rechtmäßigen Aufsicht entzogen. Sie habe Anordnungen der Direktorin Gabbard unterlaufen, die der DIG übertragen waren. Sie habe Unterlagen verweigert. Und — der schwerste Punkt — sie habe das Personal der DIG unrechtmäßig überwacht: Computernutzung, Telefonnutzung, sogar den Kontakt zu Whistleblowern. Erdmans Satz, der in jede Schlagzeile gehört hätte und in fast keine kam:

«Es handelte sich um US-Amerikaner, die rechtswidrig ausspioniert wurden, während sie Aufgaben erfüllten, die der Präsident angeordnet hatte und die unter der Aufsicht des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste standen.»

(«These were Americans being spied upon illegally while executing duties directed by the president and under the authority of the Director of National Intelligence.»)

Man muss diesen Satz zweimal lesen. Eine Behörde des Sicherheitsapparats hat die vom Präsidenten eingesetzte Untersuchungsgruppe einer anderen Stelle des Sicherheitsapparats abgehört. Ein CIA-Auftragnehmer, der der DIG zugearbeitet hatte, sei einen Tag nach seinem Treffen mit der Gruppe entlassen worden. Analysten, die an der Laborleck-Schlussfolgerung festhielten, seien mit Vergeltungsmaßnahmen überzogen worden — nicht bestochen, sondern bestraft, weil sie sich weigerten, einer nachträglichen, anonym und mitten in der Nacht vorgenommenen Umschreibung ihrer Analyse zuzustimmen.

Genau dieser Tatbestand — ein Auslandsdienst, der im Inland gegen die eigene Regierung spitzelt — steht in einer der [Q-]Notizen von 2019 fast wörtlich, samt der entscheidenden Rechtsfrage:

[…] Was passiert, wenn die C_A [Spitzel-Einschleusung] die Exekutive, das Repräsentantenhaus, den Senat, das Justizministerium, das FBI, das Außenministerium und weitere Zweige der REGIERUNG DER VEREINIGTEN STAATEN ins Visier nimmt? […]

Statut der NSA? INLAND + AUSLAND? Statut der C_A? AUSLAND (NICHT INLAND (GESETZLICH VERBOTEN)) Warum betreibt die C_A eine aktive, flächendeckende Überwachungs-Sammelkampagne […]

gegen alle US-Bürger […]?

Hauptfokus auf gewählte Amtsträger? Hauptfokus auf gewählte Amtsträger in wichtigen Unterausschüssen? […]

Keine Protokolle.

Keine Schlüssel.

Geist rein – Geist raus. […]

— Q, Drop #3006, 9. März 2019 (aus dem Englischen übersetzt)

Der Punkt ist nicht, dass ein Q-Drop von 2019 «hellseherisch» war. Der Punkt ist der Rechtssatz darin: Das Statut der CIA verbietet den Inlandseinsatz. Was Erdman 2026 unter Eid beschreibt — die Überwachung amerikanischer Regierungsmitarbeiter im eigenen Land —, ist keine Grauzone, sondern ein klarer Bruch dieser Grenze.

Schon im Juni 2018 fielen in denselben Notizen die Stichworte «ILLEGALES AUSSPIONIEREN» und «MISSBRAUCH EXEKUTIVER MACHT» [Q, Drop #1589, 27. Juni 2018, aus dem Englischen übersetzt].

Das ist kein Streit über ein Virus. Das ist die Beschreibung, wie ein Lager im Apparat das andere bekämpft — mit den Mitteln, die ausschließlich gegen ausländische Gegner gedacht sind, eingesetzt gegen die eigene Aufsicht, gegen den Präsidenten.

Die 40 Kisten — hier verrät sich, worum es wirklich geht

Als die DIG ihre Arbeit einstellte, holte die CIA — so Erdmans Aussage — 40 Kisten zurück. Nicht irgendwelche Kisten: Akten zum Mord an John F. Kennedy und Akten zum Programm MK-Ultra, dem CIA-Programm zur Bewusstseinskontrolle der 1950er- und 60er-Jahre. Diese Kisten wurden gerade für die Freigabe durch Direktorin Gabbard bearbeitet. Geholt wurden sie, laut Aussage, mitten in der Nacht während einer Haushaltssperre — und nicht zurückgegeben.

Hier verrät sich das System. Eine COVID-Untersuchungsgruppe hat keinen Grund, JFK- und MK-Ultra-Akten zu bearbeiten — es sei denn, sie war nie nur eine COVID-Untersuchungsgruppe. Und die CIA-Führung hat keinen Grund, ausgerechnet diese beiden Aktenbestände nachts und unter dem Deckmantel einer Haushaltssperre zurückzuholen — es sei denn, in diesen Kisten liegt etwas, das die Gründungsverbrechen des Apparats berührt.

Dass MK-Ultra kein abgeschlossenes Kapitel der 1960er ist, sondern ein laufendes Programm, dessen Akten man nicht ohne Grund nachts zurückholt, stand in denselben [Q-]Notizen schon 2019:

Programmentwicklung läuft weiter unter einer ausländischen [nicht inländischen] «Tangenten»-Behörde?

Verdeckte Finanzierung? […]

Tiere > Menschen

Menschen 1988

Durchschnittliche Erfolgsquote von 71 %.

Zielgerichtete (psychische) «Kriterien», bezeichnet als [ , ].

Psychiatrische Einrichtungen & Therapeuten > «Programmspezialisten»…..

Cocktail-Therapie 4x täglich, Gehirnintervention [verabreicht durch ]

Hinweis:

https://ncats.nih.gov/pubs/features/brain-signals-action

Sind WIA-Militärangehörige Zielgruppe des Programms?

PTSD+

Geheime Black-Ops > keine Zugehörigkeit (unabhängig)

Etwas wie aus einem Film?

Fiktion?

Das Loch ist tief.

— Q, Drop #2663, 7. Januar 2019 (aus dem Englischen übersetzt)

Und für die Rechtsfrage hinter dem nächtlichen Abtransport gibt es einen Beleg, der kein Stichwort ist, sondern geltender Gesetzestext. Eine Notiz vom September 2018 zitiert die Executive Order 13526, das Regelwerk der US-Geheimhaltung — hier ins Deutsche übertragen:

Executive Order 13526 Abschnitt 1.7

«Verbote und Beschränkungen der Geheimhaltungseinstufung. (a) Information darf in keinem Fall als geheim eingestuft, weiterhin geheim gehalten oder von der Freigabe ausgenommen werden, um:

(1) Gesetzesverstöße, Unwirtschaftlichkeit oder Verwaltungsfehler zu verbergen;

(2) eine Person, Organisation oder Behörde vor Blamage zu schützen;

(3) den Wettbewerb zu behindern; oder

(4) die Freigabe von Information zu verhindern oder zu verzögern, die keines Schutzes im Interesse der nationalen Sicherheit bedarf.»

SCHLAFT NICHT MEHR?

DAS AMERIKANISCHE VOLK (UND ANDERE AUF DER GANZEN WELT) ERWACHT.

PANIK?

GAME OVER.

Q

— Q, Drop #2207, 18. September 2018 (aus dem Englischen übersetzt)

Lesen wir den Gesetzestext gegen den Vorgang: Geheimhaltung darf in keinem Fall dazu dienen, Gesetzesverstöße zu verdecken oder eine Behörde vor Blamage zu schützen. Genau das geschieht, wenn die CIA-Führung JFK- und MK-Ultra-Akten der angeordneten Freigabe entzieht. Das nächtliche Zurückholen der 40 Kisten ist damit kein Verwaltungsvorgang.

Es ist ein Rechtsbruch — und zugleich ein Geständnis durch Verhalten.

Politisches Theater oder Stunde der Wende?

Der Krieg zwischen den beiden Lagern ist nicht mehr nur historisch zu rekonstruieren — er findet jetzt statt, im Protokoll des US-Senats, mit einem vereidigten Insider als Zeuge.

Die CIA-Führung hat die Anhörung als «politisches Theater» abgetan. Das ist die erwartbare Reaktion derer, denen gerade die Tarnung weggezogen wird. Wer die Scheinheiligkeit aufdeckt, wird zum Bösen erklärt, nicht weil er böser handelt, sondern weil er aufhört, das Böse als gut zu bezeichnen.

Der Ausschussvorsitzende, Senator Rand Paul, hat für die nächsten Wochen weitere Aussagen angekündigt.

«Gegen alle Feinde, äußere wie innere» — das ist der Wortlaut des amerikanischen Amtseids, und es ist die Selbstbeschreibung des Lagers, das jetzt aussagt. Das macht aus Erdman keinen Heiligen. Eine eidliche Aussage ist eine Aussage, kein Urteil, und die CIA bestreitet sie. An der Frage, ob diese 40 Kisten je wieder auftauchen, lässt sich ablesen, welches der beiden Lager den Krieg gerade gewinnt.

Wer wissen will, wie ein Imperium von innen zerlegt wird, muss nicht auf Geschichtsbücher warten. Es geschieht protokolliert gerade JETZT. Man muss nur zuhören, wenn ein Mann vereidigt wird und anfängt zu reden.

 

Andreas M. B. Groß schreibt auf blog.andreasmbgross.ch – seinen Selbstverlag finden Sie unter www.shop7.ch

 

Was denken Sie: Findet der entscheidende Konflikt unserer Zeit im Verborgenen statt?
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© Beitragsbild: Andreas M. B. Groß (KI)

 

(Dieser Artikel erschien erstmals auf der Substack Seite von Andreas M B. Groß – HOCH2 dankt für die Erlaubnis der Veröffentlichung auf unserer Website. HIER geht es zu Erstveröffentlichung. Der hier veröffentlichte Artikel wurde von der HOCH2-Redaktion leicht lektoriert und gekürzt.)

 

Quellen und weiterführende Referenzen:

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