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28. Dezember 2025 - Regina Castelberg 1

Grippeimpfung erhöht Gripperisiko: Brisante Studie sorgt für Debatte

Regina Castelberg
Eine aktuelle Preprint-Studie legt nahe, dass die saisonale Grippeimpfung in der Saison 2024/25 bei einer Gruppe von fast 54'000 Beschäftigten nicht den erwarteten Schutz bot. Tatsächlich stieg das Risiko, sich mit der Grippe anzustecken, in der geimpften Gruppe an – ein Befund, der Fachleute und Praktiker gleichermaßen in Erklärungsnot bringt.

Über Jahrzehnte hinweg wurde die hiesige Bevölkerung unter Druck gesetzt und in vielen Fällen faktisch dazu gedrängt, sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen – stets begleitet von der Versicherung, «die Wissenschaft sei eindeutig» und die Impfung ein unbestreitbarer gesellschaftlicher Nutzen. Meist auch mit dem Hinweis, dass man sich und andere mit dieser Impfung vor Ansteckung schützen könne. Wir erinnern uns: Dies wurde auch zu Beginn bei der Corona-«Impfung» behauptet, bei der mittlerweile unbestreitbar klar ist – und den Herstellern praktisch schon zu Beginn bewusst war – dass sie eben genau dies nicht kann.

Zudem zeigte die eigene Erfahrungswelt oft anderes auf, sowohl bei der Corona-Spritze als auch bei den Grippeimpfungen: viele Menschen berichteten, dass in ihrem Umfeld oft die Geimpften häufiger und heftiger krank waren. Doch die persönliche Erfahrungswelt kann maximal als anekdotische Evidenz gelten – die nun aber immer häufiger durch Zahlen, Daten und Fakten gestützt wird. Denn eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Arbeiten stellt das Narrativ der wirksamen Schutzimpfung nun vor allem auch im Zusammenhang mit der Grippeimfpung zunehmend infrage. Die jüngsten Daten sind dabei besonders brisant.

Methodik der Studie: Grippeimpfung in der Kritik

Eine neue Studie der renommierten Cleveland Clinic kommt zu dem Ergebnis, dass die Grippeimpfung der Saison 2024/2025 nicht nur keinen Schutz bot, sondern das Risiko einer Influenza-Infektion sogar erhöhte. Kurz zusammengefasst, bevor es ins Detail geht: Laut den Ergebnissen der Studie war die sogenannte Impfwirksamkeit für diese Saison negativ. Genau gesagt, wiesen geimpfte Personen ein deutlich höheres Risiko auf, positiv auf Influenza getestet zu werden als Ungeimpfte.

Die Untersuchung wurde als Preprint auf medRxiv veröffentlicht und von Dr. Nabin K. Shrestha gemeinsam mit Kollegen aus den Abteilungen für Infektiologie, Infektionsprävention und Quantitative Gesundheitswissenschaften durchgeführt. Analysiert wurden 53'402 Mitarbeiter der Cleveland Clinic in Ohio während der viralen Atemwegserkrankungssaison 2024/2025, die am 1. Oktober 2024 begann.

Bis zum Ende des 25-wöchigen Beobachtungszeitraums am 26. März 2025 waren 82,1 Prozent der Teilnehmern (43'857 Personen) gegen Grippe geimpft worden – überwiegend mit einem trivalenten, inaktivierten Impfstoff.

Besorgniserregende Ergebnisse

Insgesamt wurden 1079 Mitarbeiter positiv auf Influenza getestet, was 2,02 Prozent der Kohorte entspricht. Davon entfielen 98,8 Prozent der Fälle auf Influenza A.

Mithilfe einer zeitabhängigen Analyse, bei der der Impfstatus als veränderliche Größe berücksichtigt wurde, errechneten die Forscher eine Impfwirksamkeit von minus 26,9 Prozent. Anders ausgedrückt: Geimpfte Personen wiesen – nach Bereinigung um Faktoren wie Alter, Geschlecht, berufliche Tätigkeit (z. B. Pflegepersonal) und Arbeitsort – ein um rund 27 Prozent höheres Risiko auf, an Influenza zu erkranken als ungeimpfte Mitarbeiter.

Es zeigte sich auch, dass die Infektionsraten zu Beginn der Saison nahezu identisch waren, im weiteren Verlauf jedoch bei den Geimpften deutlich schneller anstiegen. Die untersuchte Population war überwiegend gesund und relativ jung (Durchschnittsalter 42 Jahre), bestand zu etwa 75 Prozent aus Frauen, von denen rund 20 Prozent in der klinischen Pflege arbeiteten.

Figure 3 aus der Studie zu den Grippeimpfungen

Die Kurve der Ergebnisse ist deutlich – und stellt das Impf-Narrativ eindeutig in Frage

Limitierungen der Ergebnisse

Die Autoren der Studie weisen in ihrer Zusammenfassung auch auf gewisse Einschränkungen der Studie hin. Die Studie wurde beispielsweise erst als Preprint veröffentlich und nicht durch ein Peer-Review-Verfahren geprüft. Auch lässt sie keine Aussagen über Krankenhausaufenthalte oder schwere Verläufe zu.

Um mögliche Verzerrungen auszuschließen, untersuchte das Team auch das Testverhalten. Zwar ließen sich Geimpfte häufiger testen, doch der Anteil positiver Testergebnisse war in beiden Gruppen ähnlich. Dies spricht dagegen, dass die erhöhte Infektionsrate allein auf unterschiedliche Testhäufigkeiten zurückzuführen ist, und deutet vielmehr auf eine tatsächlich erhöhte Anfälligkeit hin.

Darüber hinaus bestand die untersuchte Kohorte aus Gesundheitspersonal im erwerbsfähigen Alter, was die Verallgemeinerbarkeit auf Kinder, ältere Menschen und stark immungeschwächte Bevölkerungsgruppen einschränkt.

Die Autoren fassen ihre Ergebnisse wie folgt zusammen:


«Bei 53'402 berufstätigen Mitarbeitern der Cleveland Clinic konnten wir während der Atemwegserkrankungssaison 2024/2025 keinen schützenden Effekt der Influenza-Impfung feststellen. Vielmehr zeigte sich bei hoher Influenzazirkulation ein signifikant erhöhtes Erkrankungsrisiko unter den Geimpften.»

Werbung für Grippeimpfung – aggressiv, penetrant und omnipräsent!

Die Ergebnisse der Studie werfen berechtigte Fragen auf, die hoffentlich in Bälde mit einer peer-reviewten Studie noch genauer untersucht werden. In Deutschland könnte die penetrante Werbung für Impfungen zudem möglicherweise für die neuen Regelungen bezüglich der Impfquoten zusammenhängen. Denn ab 2026 gilt: Hausarztpraxen, die weniger als zehn Schutzimpfungen im Quartal durchführen, erhalten einen Abschlag auf die sogennante Vorhaltepauschale von 40 Prozent.

Doch egal, welches die Hauptfaktoren sind: die aggressiven und unkritischen Werbekampagnen von Behörden, Krankenhäusern und Apotheken stehen auf alle Fälle bereits jetzt schon in einem mehr als nur schiefen Licht und würden besser

Haben Sie persönliche Erfahrungen mit Grippeimpfungen gemacht? Teilen Sie sie gerne im Kommentarfeld mit uns und den anderen Lesern!

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1 Kommentar zu “Grippeimpfung erhöht Gripperisiko: Brisante Studie sorgt für Debatte”

  • Ami sagt:

    Ich war früher zwei mal zum Impfen, weil es die Firma bezahlt hat. Dies natürlich mit dem Hintergrund "Arbeitsfähig" zu bleiben.
    Beide Male bekam ich aber dennoch teils schwere grippeähnliche Symptome, was einem aber auch gesagt wurde.
    Was nützt mir das, wenn man sich "Elend" fühlt, aber einfach kein Fieber hat? Schwachsinn! Dann kann man ja gleich eine "richtige" Grippe bekommen und Diese "durchseuchen" und dann ist gut. Mache das nie wieder! Eh nicht seit diesem Corona-Terror!!🤮

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